Regionales Angebot auf einen Blick
„Regina“ nach zwei Jahren vorbereitung im Gründerzentrum vorgestellt

 

Alois Gradl (links) und Hannes Hutzler stellten
am 21.07.1998 im Gründerzentrum das Regionale
Informations-Angebot, kurz
Regina genannt, vor.

„Regina“ steht für „Regionales Informations-Angebot“ des westlichen Landkreises. Nach fast zweijähriger Vorbereitungszeit konnten es die Initiatoren am Dienstag im Gründerzentrum präsentieren. Die Wirtschafts- und Gewerbevereine im westlichen Landkreis und der Herausgeber, die Firma Color Design, geben den Unternehmen im Einzugsbereich mit ,,Regina“ die Möglichkeit, sich eintragen zu lassen. Alois Gradl und Hannes Hutzler erläuterten als Vertreter der Firma Color Design, daß sich die Wirtschaft der Region durch „Regina“ darstellen könne. Das gesamte Angebotsspektrum und die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens werde einem breiten Publikum in den Kommunen Grafenwöhr, Eschenbach, Kirchenthumbach, Neustadt am Kulm, Pressath, Schlammersdorf, Schwarzen-bach, Speinshart, Trabitz und Vorbach präsentiert.


„Welcher Verbraucher nimmt nicht gerne ein Waren- oder Dienstleistungsangebot in Anspruch, das direkt vor der Haustür liegt. Er muß nur davon wissen. Warum in die Ferne schweifen? „Regina“ sorgt dafür, daß sich die Bevölkerung genau über das in der Region vorhandene Angebot informieren kann, führte Gradl aus.

Der vorliegende Druck behält bis Juni 1999 Gültigkeit. Im Herbst liegen diese Informationan auch in Form einer CD-Rom vor. Im Internet können die Daten, die ständig aktualisiert werden, unter www.online-infos.de/regina abgerufen werden. Unternehmen können sich weiterhin eintragen lassen und ein erweitertes Dienstleistungs- oder Warenangebot präsentieren. Je mehr Firmen die Möglichkeit nutzen, um so interessanter ist „Regina“ für alle Kunden und Benutzer. Das regionale Informations-Angebot liegt ab sofort bei den Kommunen des westlichen Landkreises auf.

Kooperation statt Konkurrenz

Der westliche Landkreis will enger zusammenrücken Die Bürgermeister im westlichen Landkreis trafen sich im Existenzgründerzentrum in Grafenwöhr. Diskussionspunkt war eine bessere und intensivere Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Fremdenverkehr. Eine regionale Zusammenarbeit ist zur Standortsicherung nötig und damit die Voraussetzung für Arbeitsplätze, Wohnungen, Umweltvorsorge und Erhalt der Lebensqualität. Durch Kooperation besteht die Möglichkeit, den Aufwand an Zeit und Geld bei einem voraussichtlich besseren Ergebnis auf mehrere Schultern zu verteilen und gleichzeitig das Konkurrenzdenken abzubauen.

Ganz nach dem Motto: „Jeder Einzelne ist gut, gemeinsam aber sind wir stark“. Der Bereich Naherholung und Tagestourismus kann als Angebot für den Zweit- oder Dritt-Urlaub auch im westlichen Landkreis ausgebaut werden. Bereits vorhanden sind die herrliche landschaftliche Attraktivität, das reichhaltige kulturelle Angebot und eine gut ausgebaute Freizeit - Infrastruktur. Der traditionelle Erholungstourismus wird auf kurze Sicht kaum eine Chance haben. Vielmehr sollte ein Ausbau von einzelnen Trends und die Orientierung auf Zielgruppen im Vordergrund der Bemühungen um den Gast stehen. Die Koordination und gemeinsame Vermarktung des bereits bestehenden Angebots hier im westlichen Landkreis sowie die Anregung zur Privatinitiative sind die Ansatzpunkte für Naherholung und Tagestourismus.

Zur Diskussion stehen für die nächste Zukunft die Ausarbeitung von gemeinsamen Leitlinien, regelmäßige Treffen und die Bildung von Arbeitsgruppen.



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