Viele treue Besucher am Schönberg
 

Das Schönbergfest lockte zahlreiche Hesucher an. Wicht nur das herrliche
Wetter, sondern auch das bunte, vielseitige Programm ließen das traditionelle
Stelldichein auf Grafenwöhrs schönstem Festplatz zu einem Erfolg werden.

Einen guten Draht zu Petrus bewies der Heimanverein am Sonntag, 19. 07. 1998. Das traditionelle Schönbergfest fand am ersten regenfreien Sommertag nach längerer Zeit statt, und die Besucher strömten in Scharen zum schönsten Festplatz der Stadt.

Mit vielen Attraktionen und einem abwechslungsreichen Programm sorgten die Verantwortlichen für Unterhaltung. Als erstes Highlight kündigte Vorsitzender Werner Biersack den Auftritt der Kinder- und Jugendgruppen der Volkstanzfreunde Hütten im Heimanverein Grafenwöhr an.

Applaus für den Nachwuchs

 Zur musikalischen Begleitung von Hans Hößl drehte sich der Nachwuchs beim ,,Maxberger", ,, Hans bleib da" und
,,Schwarzer Peter". Mit begeistertem Applaus belohnten die Besucher den Auftritt der jungen Volkstänzer aus Grafenwöhr, Hütten und Kaltenbrunn, die von Marianne Ruhland und Ehrentraud Anzer betreut werden. Die Jugendgruppe zeigte bei der
,, Kreuzpolka", ,,Woldjager" und ,,Kutsch'n" ihr Können. Die Erwachsenengruppe bereicherte das Abendprogramm mit Volkstänzen.

Die Pressather Musikkapelle unter der Leitung von Herben Mückl sorgte mit einem abwechslungsreichen Programm für Stimmung und gute Laune. Maßgeblichen Anteil am Erfolg des Schönbergfestes hatten die vielen freiwilligen Helfer, die die Besucher mit einem perfekten Service verwöhnten.

Unter den Ehrengästen konnte Vorsitzender Werner Biersack Pfarrer Hans Bayer, 1. Bürgermeister Helmuth Wächter,
3. Bürgermeister Herben Hummel, die Kreis- und Stadträte Josef Neubauer, Gerald Morgenstern, Georg Schwindl, Frau Stopfer-Höhn, Anton Schopf und Jürgen Schmidschneider sowie DAGA-Präsident Fred Arnold begrüßen. Außerdem konnte eine große Abordnung der Gössenreuther FFW am Abend begrüßt werden. Besonders erfreut war Biersack über den Besuch des gesundheitlich zwar angeschlagenen Ehrenmitglied Walter Birke, der es sich aber nicht nehmen ließ, auf,,seinen" Berg zu kommen. In den vergangenen 25 Jahren war Birke der Mann, der für die Feste die äußeren Bedingungen erfüllte und jahrelang als Festwirt die Schönbergfeste organisierte.

Puppentheaterwarumlagen

Den größten Spaß hatten allerdings die zahlreichen Kinder, die sich vergnügt auf dem schönen Spielplatz tummelten oder interessiert das Gelände erkundeten. Ein Puppentheater war die besondere Attraktion für die kleinsten Festbesucher. Mit Spannung verfolgten die Mädchen und Buben die Geschichte vom Kasperl und dem zahmen Krokodil.

Der Höhepunkt des Festes war wie alljährlich die bengalische Beleuchtung der Naturbühne. Die zahlreichen Besucher erwarteten mit Spannung das faszinierende Schauspiel. Bei totaler Dunkelheit leuchtete die Freiwillige Feuerwehr das Felsenlabyrinth mit Fackeln aus. Die Spielmannszug mit Tambourmajorin Dr. Christina Schultes begleitete das Geschehen mit Trommelwirbeln und Musikeinlagen.

Heimamerein ,,äußerst zufrieden"

Die Verantwortlichen des Heimanvereins zeigten sich zum Abschluß des Schönbergfestes, das aufgrund der starken Regenfälle bis zuletzt in Frage gestellt war, äußerst zufrieden mit dem großen Erfolg.



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